Montag, 23. März 2015

So bist du vorbereitet auf die 5 größten Probleme eines Laufanfängers

so kommst du mit den 5 größten Problemen eines Laufanfängers klarSo, nachdem ich im ersten Post der Reihe das Anfangen mit dem Laufen in seinen Grundzügen, wie ich es gemacht habe, niedergeschreibselt hatte, geht es heute um die persönlichen Probleme, die bei mir aufgetaucht sind und teilweise immer wieder auftauchen.
Wie im Bereich des Essens "Was kannst du eigentlich als Vegetarier / Veganer noch Essen?" ist es auch beim Laufen anfangs ungewohnt, mit gewissen Fragen umzugehen.






Dabei auch einige Lösungsvorschläge und Tipps:


1. Ich will nicht, dass mich andere laufen sehen!

Am Anfang ist Laufen ungewohnt, obwohl es völlig natürlich ist von der Bewegung her. Seit Jahrtausenden bewegen sich Menschen so fort, ohne diese Fähigkeit wären unsere Vorfahren verhungert. Ich wollte am Anfang auch von niemandem gesehen werden und auch jetzt habe ich noch Tage, an denen ich am liebsten eine Tarnkappe überziehen würde. 

Anfangs habe ich mir recht unbevölkerte Strecken gesucht und war dort mit mir und dem Laufen allein. Nach und nach habe ich mich aber überredet, auch im Ort zu laufen.
Glaub mir: Es sieht viel besser und sportlicher aus, als es sich anfühlt. Wenn man andere Läufer sieht (in größeren Städten gibt es Scharen davon ;) ) wirken die fast immer auch zufrieden und sportlich, unabhängig von Alter, Geschwindigkeit und Figur.
Ein guter Anreiz sind zudem gut passende Laufschuhe und Laufbekleidung. Das heißt nicht, dass du dir ständig neue kaufen sollst. Aber in Kleidung, in der du dich selbst in deiner Haut wohl fühlst, zeigst du dich auch lieber anderen.




2. Ich habe Bekannte während des Laufens getroffen, die völlig verständnislos reagiert haben!

Vielleicht bist du in diesem Moment der Anstoß für sie gewesen, über ihr Leben nachzudenken und selbst aktiver zu werden. Wie auch beim Veganismus und Vegetarismus reagieren viele Außenstehende anfangs mit Ablehnung. Ist ja auch verständlich:Du machst öffentlich etwas für deinen Körper und deine Fitness und führst ihnen damit vor Augen, dass ihnen auch etwas mehr Bewegung (oder im anderen Fall weniger Tier) gut tun würde.
Du bist in dem Moment das laufende schlechte Gewissen. „Sport ist Mord“ und andere Sprüche sind nur Selbstschutz. Sei ihnen ein gutes Vorbild, vielleicht schließt sich der eine oder andere dir ja noch an.
Und wenn sie zu sehr nerven, dann wechsle das Thema oder lauf mit der Begründung, dass du geschwitzt hast und jetzt weiter musst, weg ;) .



3. Die anderen Läufer laufen viel schneller, da fühle ich mich mies!

Die anderen haben auch mal langsamer angefangen und die meisten von ihnen haben den größten Respekt vor Laufanfängern. 
Warum? Weil alles am Anfang schwierig und anstrengend ist. Dein Körper ist noch nicht daran gewöhnt. Das braucht Zeit und vor allem Spaß am Laufen. Lass dir den bloß nicht von anderen nehmen.

4. Ich sehe danach völlig zerstört aus!

Wäre schlimm, wenn nicht. Dein Puls geht hoch, dein ganzer Körper bekommt von der Anstrengung was mit. Der Wind zerzaust deine Haare, du kühlst dich selbst indem du schwitzt und deine Haut wird super gut durchblutet. Das sind Zeichen, dass du dich trainierst und forderst. Man hat nach dem laufen einen roten Kopf und ist verschwitzt, das muss so ;).



5. Ich bin den Rest des Tages völlig erledigt und zu nichts zu gebrauchen:

Du solltest am Anfang schon geschafft, aber dennoch glücklich sein. Ich mache auch  manchmal den Fehler, mich zu überfordern und zu wenig auf die Zeichen meines Körpers zu hören. Das braucht auch Zeit, bis man ihn versteht.
Tu dir jetzt was gutes. Ein Bad vielleicht?
Koch dir was leckeres, gesundes, dein Körper braucht jetzt Hilfe bei der Regeneration, denn du hast ihm viel abverlangt. Trinke genug, denn du hast einiges ausgeschwitzt
Und vor allem: sei Stolz auf dich! Das kann nicht jeder so wie du.



Laufanfänger
Im 3. Teil der kleinen Postreihe geht es um körperliche Problemchen durch das Laufen und kleine Tricks, die den Unterschied machen können... also seid gespannt.